Was gibt es eigentlich bei uns zum Essen?

Und was kostet mich das alles?

Das Menü exklusive des Zusatzgangs kostet aktuell
– zweihundertfünfzig Euro – pro Person dienstags und donnerstags

-zweihundertsiebzig Euro-  pro Person freitags und samstags (und an und vor Feiertagen)

Trotz der gesenkten Mehrwertsteuer ist es uns aufgrund weiterhin steigender Kosten, unter anderem für hochwertige Produkte, Lieferanten, Energie und den laufenden Restaurantbetrieb, leider nicht möglich unsere Preise zu reduzieren. Zudem legen wir großen Wert darauf, unserem Team faire und verlässliche Löhne zu zahlen und langfristig gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Qualität, Kontinuität und ein nachhaltiger Umgang mit unseren Mitarbeitenden und Produkten stehen für uns an erster Stelle.

Tatsächlich unterstützt ihr uns durch maximalen Hedonismus und ein „Ja“ zu allem, was wir euch zu bieten haben. Wir sorgen dafür für einen unvergesslichen Abend.

Da unser Menü nahezu ausschließlich Fisch und Krustentiere beinhaltet, haben wir uns entschlossen, einem unserer Lieblingslebensmittel der letzten Jahre wieder einen Platz einzuräumen.

Und so sieht unser Menü ab dem 11.6.26 aus:

Gequellde mit weißem Kees

„Kerscheplotzer“

„Rindfläsch mit Meerrettich“

„Dampfnudel un Woisoß“

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Baby-Kys Auster „Chaudfroid“
Nori und Rhabarber-Mignonette

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Bluefin- Tunfisch aus Kroatien
Trüffelponzu, gegrillte Erbsen und Stracciatella

 

Tatar und Tempura von deutscher Garnele
Holunderblüte, unreife Erdbeere und Soba

 

Bretonischer Hummer, in Dashi pochiert und kurz gegrillt
Amela  und Honig-Tomate, Pfirsich und Korianderöl

 

Junge Kartoffel, in gegrillter Butter confiert
Gesäuerte Makrele, Zwiebelconfit und Makrelendashi

 

als Zusatzgang

Wagyu aus Kagoshima
Beef Tea gebunden mit Wagyu-Nduja, Knoblauch und Salat

 

Sauerteigbrot
Mit fermentierten Urgetreiden und Kümmel

 

„Catch of the Day“

junge Artischocke und Saubohne, Miesmuschel und Koji Coppa

 

Kakigori
„Gintense Shiso Smash“

 

als Zusatzdessert

Bienenstich „Intense“

 

Marinierte Himbeeren mit Verveine
Pandan, Nanatsuboshi und Kokosnougat

 

Wagashi

Erinnerung an den Abend

Nun noch ein paar Worte zur Idee der Reise – und damit des Abends, den ihr bei uns verbringen dürft. Sie bildet einen perfekten Schnitt von unseren Ausbildungen über unsere Leidenschaften hin zum für uns perfekten Schnitt dessen, was uns in  den vielen Restaurants, die wir schon gemeinsam besuchen durften, begeistert und inspiriert hat.

Wir, das sind – als Köpfe hinter der Idee – Bettina und Ben. Und unsere Leidenschaft ist, gute Restaurantkonzepte zu besuchen und Weine zu verkosten.

Doch fangen wir am Anfang an. Ich war in der Schule nie der Beste und „musste“ aufgrund dessen eine Lehre zum Bäcker machen – zu diesem Zeitpunkt und langfristig gedacht nicht wirklich was für mich. Jetzt aber, fast 20 Jahre später, kann ich sagen, die Zeit hat mich – wenn auch unbewusst – sehr geprägt und mir Disziplin, die Liebe zum Handwerk und das Auge für Details mitgegeben.

Und genau dieses Auge für Details ist es, das mich in meiner zweiten Ausbildung zum Koch angetrieben hat und bis heute fesselt. Ich liebe Details, die kleinen Dinge, die unaufgeregt daher kommen und ein Gericht oder auch einen Abend tänzeln lassen.

Die Reise durch unsere Gedanken wird im Raumkonzept erstmals wirklich fühlbar. 15 war im Intense lange die Zahl, nach der wir uns gerichtet haben: 15 Gänge für 15 Gäste. Im neuen Intense soll das etwas freier sein. Ja, es wird viele kleine und mittelgroße Gerichte geben, aber das wollen wir an die Jahreszeit anpassen.

Gastronomie ist im Wandel und muss sich wandeln. Wir sind jeden Tag konfrontiert mit Preisschwankungen. Um ein wirtschaftliches Arbeiten ohne auf Qualität verzichten zu müssen, behalten wir uns Preisanpassungen vor. Diese können unter Umständen auch relativ spontan entstehen.

Krustiges, warmes Brot als Hommage an die Ausbildung, kleine Gerichte, die sehr intensiv, manchmal fordernd, aber auch einfach lecker sind. Handwerk, das nicht damit anfängt, einen guten Schinken zu kaufen – nein, das Ganze selbst zu machen. Wenn wir Soyasoßen und Miso verwenden ist es selbstverständlich, dass wir diese aus regionalen Zutaten selbst herstellen. Auch wenn wir den Import von Lebensmitteln so gering wie möglich zu halten versuchen – ohne Yuzu, Trüffel und andere tolle Lebensmittel zu kochen, kann ich mir dennoch nicht vorstellen.

Ich mag Purismus, manchmal ist das Quäntchen mehr aber eben das Quäntchen mehr.
Also auch da ist kein Platz für Dogmatismus. Am Ende geht es um Geschmack, intensive Aromen, Gerichte, die euch mit uns verbinden, von Feuer und Rauch getragen werden und euch emotional packen..

Säurespitzen, gefedert von der Magie guter Butter.
Rohe Fische, umschmeichelt vom Umami fermentierter Soßen und Früchte.
Gemüse, über Glut so zubereitet, das seine Finesse von roher Gewalt umspielt wird.
Fleisch, am liebsten Wild, das wir in ein neues klassisches Gewand stecken.
Desserts, die neu sind, oder welche, die euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil ihr an eure Kindheit zurück denkt.

Die offene Küche gibt euch einen Blick auf viele Hände, das lodernde Feuer und die Möglichkeit, uns jederzeit alle Fragen zu stellen

Das ist „Intense“. Das sind Wir.